Ankunft in London und House of Flesh
01. Oct 2004
Ein Jahr des Wartens war vorüber und auch die qualvolle Zeit der vielen Fragen: Was wird angezogen? Wo werden wir übernachten? Und noch vieles vieles mehr. Endlich war es soweit: Der große Skin Two Rubber Ball 2004 stand vor der Tür
Und ich war so gespannt, denn wieder war unglaublich viel geplant und alles würde abermals bestimmt richtig aufregend werden!
Donnerstag, 30. September - Ankunft in London
Mit René und Alexa flogen wir gemeinsan nach London und kamen dann auch zu später Stunde an. Vom Flug und dem Stress der vorangegangenen Tage waren Wir zwar ziemlich müde, aber dennoch war da schon eine unglaubliche Vorfreude auf die kommenden Parties und auf London selbst. Schnell checkten wir im Hotel in Paddington ein und machten uns nochmal schnell zu einen typischen Londoner Pub auf. Sehr traditionell englisch war dieser auf jeden Fall! Ganz wesentlich traditionell war z.B. die Sperrstunde, welche uns dazu brachte schnell noch Bier und Cidre zu bestellen bevor es zu spät war. Dummerweise hieß in diesem Pub "Sperrstunde" aber nicht, dass ab jetzt nichts mehr ausgeschenkt wird, sondern dass ab diesem Zeitpunkt das Lokal geschlossen wird!
Also tranken wir einige Krüge Bier und Gläser mit Cidre innerhalb wenigen Minuten aus (hier wurde nichts verschwendet!
) und verließen wirklich froh gestimmt den Pub. Das anschließende kleine Essen beim Inder war somit sehr amüsant - das Essen war aber auch sehr sehr lecker!
So ließen wir den Abend also sehr gemütlich und lustig ausklingen und freuten uns auf die morgige Shopping Tour in Campden. 
Freitag, 1. Oktober - Shopping Tour durch Camden
Nach einem ausgiebigen englischen Frühstück ging es auf in Richtung Camden. Hmm... Einkaufen war angesagt oder zumindest mit staunenden Augen und plattgedrückten Nasen vor all den genialen Schuhen- und Klamottenläden stehen! Faszinierend was für tolle Läden es dort gibt! ***BILDL01 Nach anfänglichem Schauen, was wo wieviel kostet erleichterte sich bald die Suche nach diversen Sachen und wir hielten nun mit einem klar kalkurierenden Blick nach Alexas heißgeliebten New Rocks Ausschau. ***BILDR02 So vergingen die Stunden mit Feilschen, Schlendern, diversen Besuchen in verschiedenen Fetish- und Latexstores bis sich dann langsam unsere Füße meldeten und etwas Entspannung forderten. Am Ende unserer ausgiebigen Tour, die immerhin bestimmt stolze fünf Stunde dauerte, stolperten wir wirklich absolut zufällig über Kumi. In einem Laden stand sie mit Midori total relaxt mit einen Kaffee in der Hand und war wie immer unglaublich lustig. London is eben auch nur ein Dorf, nicht war?? 
Am späten Nachmittag oder eher frühen Abend steuerten wir nun mit dem Bus in Richtung Hotel und ich war schon schwer am überlegen was ich denn heut Abend anziehen werde. Im Übrigen, wenn ihr einmal in London seid, dann nehmt die Gelegenheit war und fahrt mit dem Bus und setzt euch ganz vorn nach oben! Was war das für ein super Blick den man da über London hat. Diese kleinen gemütlichen Straßen in denen sich die Busse zum Teil durchschleichen ... im Prinzip ist das ganze eine richtig tolle Side-Seeing Tour. 
Freitag, 1. Oktober - am Abend - House of flesh
Im Hotel wieder angekommen hieß es erstmal alle nötigen Vorbereitung für "House of flesh" zu treffen. Kurz und knapp: stylen und die Klamotten suchen! Das zweite Problem war schnell gelöst, denn ich wusste auch schon was ich anziehen wollte, und das war schonmal nicht schlecht für mich. Normalerweise sehe ich mich sonst immer vor einen riesigen Haufen Latex stehen und kann mich irgendwie nie entscheiden was ich anziehen soll!
***BILDL03 Zumindest für heute wurde mein rotes Catsuit auserwählt! Dazu noch ein schwarzer String und kurze Handschuhe. Woho!!! Lieb sah ich nun auf keinen Fall mehr aus! Der ware Kenner wird sich jetzt sicher an die Red Devil Session erinnern - und er soll recht behalten! Wie genial!
Im Grunde war ich dann auch fertig und wir schlüpften noch fix in Schuhe und Mäntel und so scheinbar ganz normal bekleidet huschten wir nun alle an den Potiers vorbei und gingen in Richtung U-Bahn! Bei der Party angekommen trafen wir auch gleich Charlotte, das Organisationstalent von Torture Garden. Wir sprachen noch kurz über den Auftritt auf den Rubber Ball, bei welchem ich für Torture Garden laufen sollte... hach, sie ist wirklich eine ganz Liebe! In aller Ruhe gaben wir unsere Sachen in der Garderobe ab und brachten uns noch schnell so richtig auf Hochglanz. Und wie klasse das rote Catsuit an diesem Abend glänzte! Es saß unglaublich perfekt und schmiegte sich ganz eng an meinen Körper... die nötige Partylaune war so auf jeden Fall da, also warum noch lange warten? Rein ins Getümmel und mit den nötigen Schwung schafften wir es auch stolze 10 Meter weit die Treppe hinauf, als wir auch schon über David von Torture Garden und Darenzia stolperten und man kann sich ja wirklich soviel erzählen! 
***BILDR04 Mit der Zeit füllten sich die Partyräume immermehr, die Musik wurde schneller, lauter und die richtigen Beats brachten auch bald die Besucher zum Tanzen. Bald war es mehr als nur voll. Überall sah man kleine Latexgruppen stehen, in Unterhaltungen vertieft, man tanzte, testete Stühle mit kleinen Elekroraffinessen aus - ja, die Party lief gut! Ich bewunderte wieder die Outfits der vielen Besucher und wie im letzten Jahr mangelte es der Szene nicht an Kreativität und Ideen! Im Laufe des Abends trafen wir noch Rhae Mare, der für den Samstag ein wirklich großes Fotoshooting mit vielen Models und Fotografen organisiert und uns dazu eingeladen hatte, sowie seine beste Freundin, eine wirklich ganz süße Maus in einem schwarzen hautengem Catsuit und einem zuckersüßen Gesicht mit einem wirklich passenden Nasenring - wirklich ein Hingucker!
Zumindest hatten wir unglaublich viel Spaß zusammen und ich freute mich schon auf das morgige Shooting, doch leider leider sollte dieses ja durch böse fremde übernatürliche Gewalten verhindert werden... 
Gegen drei Uhr in der Früh verließen wir "House of flesh" um noch einen Nachtbus zu bekommen und freuten uns endlich wieder in London zu sein. Jup solche Parties suchte man in Deutschland bis letztes Jahr vergebens!
SWAY

