Die Nacht der Masken
16. Mar 2006
In den letzten Woche kamen wir unglaublich selten zum Feiern und aus diesem Grund mussten wir die wenigen freien Tage sinnvoll nutzen. Und wo macht man dies? Zum Beispiel auf der Nacht der Leidenschaft. Ein kleines Schlößchen hinter Berlin lockte uns zu sich und wie nicht anders zu erwarten, es war ja bekanntlich mehr als nur kalt im März, lag an diesem Wochenende überall noch Schnee. Am Schloß angekommen blickten wir auf eine verschneite idyllische Traumlandschaft - ein wahres Wintermärchen. Xklusiv hatte sich wieder einmal ein sehr schönes Schloß für seine Parties ausgesucht. Während die anderen Schlösser zumeist eher klassisch und sehr urig waren, stach dieses Schloß durch einen modernen Bau heraus. Weite Räume und große mächtige Treppen waren überaus gut restauriert, aber einmal das Deko-Team nun losgelassen, und das Schloß war nicht mehr wiederzuerkennen. Jeder Raum hatte seine eigene Athmosphäre, mit seinen eigenen Spielgeräten, von Streckbank über Himmelbett zum Pranger war alles dabei. Wieder einmal ein Partyambiente mit einem sehr hohem Niveau!
Die drei Tage Kurzurlaub, die wir dort verbrachten waren total schön. Wir halfen mit das Schloß so richtig partytauglich für die Nacht der Masken und die Nacht der Leidenschaft zu machen und hatten auch sonst extrem viel Spaß. An einem Abend verschlug es uns in eine absolut geniale Kneipe. Wenn man dort eintrat, dann bekam man das Gefühl, als ob man in das Wohnzimmer eines Hausbewohners eingetreten war. Bücherregale, Sofa, Holztisch und ein Schoßhund. Der Inhaber dieser Kneipe war ein älterer weißbärtiger Mann der ein überaus leckeres und sehr traditionelles Essen zubereitete. Wirklich lecker! Nach diesem Kulturschock frohlockte es mich dann doch wieder meinen Koffer mit Latex zu öffnen und tief einzuatmen - sowas bringt einem zurück auf den Boden der Tatsachen! 
***BILDR02 Wir nächtigten in einem kleinen "Gästehaus", dessen Fassade eine große Glasfront bildete und im ersten Stock befand sich zudem eine offene Galerie. Von unten sah diese fantastisch aus und schrie förmlich nach LATEX. Mit meiner scharzen knallengen Latex Jeans, die unten ausgestellt ist, einem frechen transparenten Top, beides von Latexa und mit meinen super genialen neuen New Rocks (ja, da mussten mal wieder welche her!) probierten wir nun in welchen Winkeln, die Galerie, bzw. ich in der Galerie, wohl am besten aussehen würde. Dieses Set aufzubauen war eine reine Meisterleistung! Die Glasfront spielte schon lustige Spielchen mit ihm und ständig blitze oder spiegelte sich etwas oder irgendwer, wo wir es nicht wollten. Hier ein Aufnahme von dem Set! Das musste einfach sein. Im übrigen, es ist nichts kaputt gegangen! Wie dem auch es, es war zumindest bitter kalt während des Shoots, aber machte einen riesigen Spass! 
***BILDL03 Die Nacht der Masken am Abend war eine richtig schöne Party. All die Besucher sahen ungemein schick und edel aus. Jeder feierte ausgelassen und in den Räumen wurde gespielt. Am nächsten Morgen frohlockte uns dann ein superschönes Himmelbett, um das wir schon den Tag zuvor herumgeschlichen sind. Dieses wollten wir für eine weitere Session missbrauchten und es entstanden wirklich wunderschöne Fotos. Mit meinen schwarzen extrem hohen Ballettstiefeln in einem weiß-beigen romantischen Bett... irgendwie war das eine gute Basis um sehr erotische und spielerische Bilder zu schaffen. Ein Bild seht ihr bereits oben im Titel! 
Nach Tagen der Entspannung juckten uns dann aber doch wieder die Finger nach Dingen wie Autohupen und anderen Großstadtelementen. Also sagten wir: Bye bye hübsche Idylle und winterliche Grüße!! Geliebter Kaffee-, Cappuccino-, Kakao-, BlaBla-Automat, du seist geknuddelt, denn du hast unsere Tage so herrlich versüßt. Dennoch wir müssen weiter! 

