Reisebericht über Kanada
20. Nov 2006
Nach einem ausgiebigen Wochenende und der anschließenden Zeit des Entspannes, folgte nun der ganz private Teil unseres Kanadabesuches. Zusammen mit Belgium Marc hatten wir schon seit einer Weile ein kleines Konzept aufgestellt, was man denn noch so alles unternehmen könnte, wenn man einmal soweit gereist ist. Erholt und mit gepackten Sachen fuhren wir einige Tage nach dem Fetish Weekend los Richtung Niagara! 
Thousand Islands
Von der allseits beschworenen wunderschönen kanadischen Landschaft und seinen riesigen Wäldern, konnten wir uns auf den Weg Richtung USA, kurz vor der Grenze, auf dem Aussichtsturm "Thousand Islands" überzeugen. Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir einen gigantischen Ausblick auf die vielen Inseln in der Nähe und die wirklich traumhaft schönen Wälder. Vielleicht half uns das auch unser folgendes Erlebnis an der Grenze zu den USA besser zu überstehen. Okay okay auf den Flughäfen Ende August, vor allem in London, war eh schon die Hölle los, aber der Übergang von Kanada in die USA war der Hammer. Vielleicht wäre aber die Kontrolle nicht zu heftig gewesen, wenn hier nicht ohne unsere Aufsicht unser Auto sowie unsere Koffer bis ins kleinste Detail auseinander genommen wurden wären und ich schließlich im nächsten Hotel bemerkte, dass die "freundlichen" Grenzbeamten auch noch von einen paar meiner Stiefel das Leder bei ihrer Kofferkontrolle komplett aufgerissen hatten. Danke an dieser Stelle für die dreiste Gewissenhaftigkeit und das Stillschweigen der Beamten!
Naja zurück zum Spass! Nachdem Aufregen und Abreagieren mussten wir unbedingt, auf Drängen einer weiblichen Person in unserer Runde, das legendäre Hooters besuchen. In Deutschland gibt es soweit ich weiß lediglich ein Lokal von dieser Kette und ich wollte bzw. musste eben unbedingt da rein. Und es stimmt. Überall süße, sexy Girls in knappen Tops und Hotpants! He he. Das war ein Spass! Vielen lieben Dank an Marc, denn ich bin nunmehr im Besitz eines der besten Shirts überhaupt *lach* - doch ich überlege noch, wie ich es am besten in ein Shooting einbauen darf. Also Fast Food ohne Ende und viel Spass, das war das Resultat des ersten Abends in den USA.
Niagarafälle
Für den nächsten Tag stand Niagara, also speziell die Niagarafälle, auf den Plan. Da wir relativ nah an der Stadt in einem Hotel übernachtet hatten, brauchten wir lediglich an die zwei Stunden bis wir schließlich wahrhaftig an den Niagarafällen standen. Wirklich der absolute Wahnsinn! Schon vom Weiten hört man das Rauschen und Dröhnen der Wassermassen, die in die Tiefen stürzen und je näher man sich auf der amerikanischen Seite den Niagarafällen nähert, umso nasser wird man dabei. Vielleicht in einem Umkreis von 100 Metern rieseln ständig kleine Schauer herab, die nichts weiter als der Nebel der Niagarafälle sind. Unglaublich schön war es zu sehen, wie sich dabei geniale große Regenbögen über dem Wasser bilden. Doch wir blieben nicht nur beim Ansehen, sondern stürzten uns auch gleich direkt in die Fluten eines Niagara Falls, und das kann man sogar wörtlich nehmen, denn wir wurden klitschnass! Hier gab es die Möglichkeit, mit dem Fahrstuhl an den Grund der Fälle gefahren zu werden und dann über eine Holztreppe ganz nah an den kleinsten der drei Wasserfälle heranzulaufen.
Für die Mutigen (also ich!) konnte man nicht nur die Niagarafälle besonders nah ansehen, sondern man konnte sich auf das "Hurrican Deck" stellen und dort von Kopf bis Fuß klatsch nass werden! Absolut genial und ein riesiger Spass! Nach diesem nassen Spass ging es wieder ab über die Grenze und zurück nach Kanada, um dort den besten Blick auf die Niagarafälle zu bekommen. Und auch diesmal gab es "Nass" in Mengen.
Hier war es möglich, mit der "Maid of the Mist", einem wohl recht stark motorisierten Boot bis in die Mitte des Hufeisenwasserfalls (der größte der drei Wasserfälle!
) zu fahren. Wirklich auch ein geniales Erlebnis! Letztlich verbrachten wir den Abend in dem kleinen "Las Vegas" Niagara, wie wir es nannten, denn am Abend verwandelte sich die Stadt in ein Zentrum aus Kasinos, Kneipen und jeder Menge Attraktionen. Alles leuchtete, blinkte und schien ohne Ende die Nacht zum Tag machen zu wollen.
Toronto
Nachdem wir so von Niagara so beeindruckt waren, fuhren wir die nächsten Tage noch über Kittchener, eine wunderschöne und süße kleine Stadt und dann weiter nach Toronto. Schon von weitem begrüßte uns der CN Tower der Metropole. Nach dem wohl besten Essen bei einem Koreaner wollten wir noch schnell (es war bereits 22:30Uhr) den CN Tower besuchen. Auf der äußersten Spitze des Towers in 447m Höhe ließen wir uns von jenem Ausblick beeindrucken. Dort oben konnten wir über Toronto, den Ontariosee und noch viel weiter schauen. Durch die nächtliche Straßenbeleuchtung, all die Häuser und Werbetafeln entstand ein wirklich überwältigender Ausblick. All die anderen Sachen, die wir von Toronto auch noch gesehen haben, waren wirklich die lange Anreise wert und all die Stunden, die wir im Auto verbracht haben.
Die kleine Rundfahrt um den Ontariosee fand mit Toronto sein Ende und wir näherten uns bald wieder Montreal, denn dort waren für die nächsten Tage noch eine Menge Shootings geplant! Und begonnen hatte dies mit einem Besuch bei Polymorphe! All die schöne Latexkleidung in dem großen Lager lockten mich zu doll und mittlerweile kann ich einige schöne Schmuckstücke von Polymorphe auch endlich mein eigen nennen!
Während wir zwei Tage mit den Outfits von Polymorphe, und dem Segen von Mario, Photoshootings machten, war er auch noch so lieb uns einen Platz zum Schlafen anzubieten. Vielen lieben Dank auch dafür! Die Shootings im "Blah Blah" Studio waren einfach total genial und das wohl beeindruckendste Model jener Shootings war der knallrote Ferrari! Was für ein sexy Auto! Zumindest hierbei entstanden einfach geniale Fotos und ich kann kaum erwarten sie euch zu zeigen! 
Doch natürlich war dies nicht alles. Obwohl sich unser Kanada Trip nun sehr schnell dem Ende näherte, ließ ich mir die Gelegenheit nicht entgehen zusammen mit Bianca Beauchamp zu shooten. Wir machten einige Sets zusammen und ich war überrascht, wie einfach und natürlich es mit ihr vor der Kamera war.
Martin Perreault hatte ein paar sehr geniale und super sexy Heavy Rubber Ideen und da er natürlich seine Arbeit versteht, entstanden auch an diesem langen Tag sehr geniale Bilder mit Bianca und einige interessante Soloshoots.
Die zwei Wochen gingen letztlich wie im Flug vorbei, waren wirklich genial und wir hatten einfach super viel schönes in dieser kurzen Zeit erlebt. Ich freu mich nun auf jeden Fall auf meinen nächsten Kombi-Trip, der hoffentlich wieder ein gesunder Mix aus Urlaub und Arbeit und ner Menge Spass sein wird!!! 

