Bondage Shooting Modelstied
04. Dec 2004
***BILDR01 Lust auf ein Bondageshooting in der Schweiz? Das war im Grunde schon der wesentliche Inhalt von einem lustigen E-mailkontakt, den ich Ende letzten Jahres mit James Bertoni von Modelstied hatte. Warum eigentlich nicht? Professionelles Bondage hatte ich bisher noch nie gemacht, sondern meist nur die halben Sachen, wo alles klasse aussehen soll und mehr Schein als Sein ist.
Man spührte, dass James ein wahrer Kenner auf seinem Gebiet ist, so dass ich mir auch ziemlich sicher wahr in die richtigen "Hände" zu kommen. Und ein zweiter wichtiger Grund war ein Flug in die Schweiz, denn dort war ich bisher noch nie gewesen und man hört ja immer so schöne Sachen über die Schweiz, wie z.B. die leckere Schokolade. Also auf auf in Richtung Schweiz!!! Bepackt mit Koffern, voll mit den schönsten Latexklamotten, oder sagen wir zumindest mit all dem, was ich als das Schönste empfand, und dazu all das nötigen Equipment, das ein Model für einen Kurzurlaub so braucht, standen wir Anfang Dezember dann schließlich auf dem Flughafen in Zürich und warteten auf James. Die Schweizer sind schon ein seltsames Völkchen, dachte ich mir bei unserem Gang durch den Gateway. Es war als würdem sie keine großen schlanken Blondine mit Piercings kennen, denn irgendwie drehten sich ständig Leutz nach uns um und schauten, tuschelten oder blickten verlegen weg ... es wird wirklich mal Zeit die Leute aufzuwecken!!! 
Zumindest kam auch gleich James und wir machten uns auf zum Essen, wir quatschten und besprachen so einige wichtige, grundlegende Sachen für die kommenden Shootings. Richtig spannend wurde es dann auch gleich am nächsten Tag. Endlich das, was ich unbedingt kennen lernen wollte! Bondage! James erklärte mir alles, was er wann, wie, wo und so macht und so brauchte ich mir auch keinerlei Sorgen zu machen. Das Schnüren meiner Arme und Beine tat gar nicht so weh, wie ich es erwartet hatte und es stellte sich dabei heraus, dass ich auch recht "biegsam" bin!
Ein ganz anderes und ungewohntes Gefühl, überkam mich, als ich bald nichts mehr machen konnte und doch ziemlich ausgeliefert war. Irgendwie war es interessant und kribbelig, ja ich denke, das werde ich auf jeden Fall noch einmal machen! Wir machten in den folgenden Tagen viele Shootings mit verschiedensten Outfits und unterschiedlichsten Bondagestellungen und James war dabei unglaublich professionell, unheimlich aufmerksam und wirklich jederzeit bereit mich zu befreien, wenn ich ihm Bescheid geben würde. So machte es wirklich total Spass!
So zumindest wurde ich auf eine ganz wunderbare Art in die Welt des Bondage eingeführt und bin nach der ersten Hemmschwelle bereit und gewappnet für viele weitere verrückte Sachen, die mit Seilen und Schnüren so anzustellen sind! Mal sehen was da noch kommen wird! 

